Blue Flower

Am 17. Mai 2020 werden wir über die Zukunft der Jagd abstimmen. Verschiedene Tier- und Naturschutzorganisationen haben gegen das revidierte Jagdgesetz das Referendum ergriffen. Wir vom Komitee Pro Jagdgesetz sind vom neuen Gesetz überzeugt: Es schafft mehr Sicherheit für Tier, Natur und Mensch , fördert die Artenvielfalt, verstärkt den Schutz der Kulturlandschaft und ermöglicht die Pflege der Jagd auf fortschrittliche Art und Weise.

Wir werden die Abstimmung über das neue Jagdgesetz aber nur gewinnen, wenn möglichst viele sich dafür einsetzen. Auch Ihr Engagement ist wichtig: Helfen Sie uns im Kampf für ein fortschrittliches Jagdgesetz mit mehr Sicherheit für Tier, Natur und Mensch.

Unterstützen Sie die Kampagne von JagdSchweiz, dem Schweizer Bauernverband und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete.

 

  • Freitag 21. Februar 2020,
  • 19.30 Uhr, Hotel Zarera,
  • 7742 Sfazù Poschiavo

Traktandenliste:

  • 1. Begrüssung
  • 2. Wahl der Stimmenzähler
  • 3. Bestätigung der Traktandenliste
  • 4. Protokoll der ordentlichen Generalversammlung vom 29.3.2019
  • 5. Bericht des Präsidenten
  • 6. Bericht des Kassiers
  • 7. Bericht der Revisoren
  • 8. Rücktritte/Wahlen (Wahl eines zweiten Delegierten in die nationale Vereinigung)
  • 9. Budget 2019
  • 10. Jahresbeiträge 2020
  • 11. Vorgesehene Aktivitäten 2020/2021
  • 12. Volksabstimmung über das revidierte Jagdgesetz
  • 13. Diverses
  • 14. Präsentation von Livio Luigi Crameri zugunsten der Züchter und der Bergen

Der Vorstand schlägt vor, die Jahresbeiträge unverändert zu belassen: Für Einzelmitglieder 30.- und für Kollektivmitglieder 100.- CHF.

Wir bitten alle Mitglieder, den Jahresbeitrag und willkommene Spenden für die Unterstützung der Kampagne Pro Jagdgesetz auf unser Postkonto einzubezahlen. Auch versäumte Beiträge aus dem Jahr 2019 sind willkommen.

Wir bitten im weiteren die Mitglieder, die inzwischen eine E-Mail Adresse haben, uns diese mitzuteilen, wir sparen dabei Portospesen und können kurzfristig wichtige Meldungen weiterleiten.

Mit freundlichen Grüssen

Für den Vorstand: Rico Calcagnini, Präsident

Mario Costa, Aktuar

 

 

Mehrfach sind in den letzten Wochen Wölfe rund um Obersaxen in der Nähe von Häusern und Strassen gesichtet worden. Nach der letzten Sichtung im Kinderland der Skischule am Donnerstagmorgen macht man sich Sorgen, ob nicht langsam Vorsichtsmassnahmen nötig sind.

von Oliver Fischer, Donnerstag, 09. Januar 2020, Südostschweiz

Ein Wolf am frühen Morgen auf der Skipiste, mehrere Tiere in der Abenddämmerung am Waldrand, ein einzelnes Tier am späten Abend auf einer Quartierstrasse – das alles sind Begegnungen und Sichtungen von Wölfen in den vergangenen Wochen rund um Obersaxen. Das Fass zum Überlaufen gebracht haben für Marco Casanova aber die Fotos, die er am Donnerstagmorgen geschickt bekommen hat. Sie zeigen einen Wolf, der durch das Kinderland der Skischule Obersaxen spaziert. Also hat Casanova, der unter anderem Präsident der Skischule ist, ein E-Mail ans Amt für Jagd und Fischerei Graubünden geschrieben, und nachgefragt, ob und was der Kanton zu tun gedenke.

Am Donnerstagmorgen spazierte ein Wolf seelenruhig durchs Kinderland der Skischule Obersaxen.

Amtsleiter Adrian Arquint hat durchaus Verständnis für die Sorgen der Obersaxner: «Wir können nachvollziehen, dass Bedenken vorhanden sind, wenn die Tiere tagsüber so nahe an bewohntes Gebiet kommen.» Und da es allein am Donnerstag mehrere Sichtungen und über die letzten Wochen verteilt ebenfalls mehrere gegeben habe, müsse man die Situation jetzt sicher weiter beobachten. Für den Freitag ist eine Besprechung mit der Gemeinde angesetzt, um das weitere Vorgehen genauer zu besprechen. Dabei sollen auch konkrete Massnahmen thematisiert werden. «Mögliche Massnahmen sind einerseits die Unterbindung von Futterquellen, andererseits wird mit der Wildhut ein Dispositiv für die Vergrämung erstellt, sollte es erneut zu solchen Situationen kommen», führt Arquint aus. Für ihn ist aber auch klar, dass man aufgund der wachsenden Wolfspopulation im Kanton vermehrt mit Sichtungen rechnen müsse. Gefahr oder keine Gefahr?

Weniger Verständnis für die Bedenken in Obersaxen hat die Gruppe Wolf Schweiz, die sich für den Schutz der Tiere einsetzt. Die Fotos liessen vermuten, dass es sich um ein junges Tier handle, das von Natur aus neugierig sei und noch weniger Scheu zeige als ein erwachsenes. Von solchen Jungtieren gehe aber unmittelbar keine Gefahr aus, schreibt der Präsident der Gruppe Wolf, David Gerke, auf Anfrage. Ob es Massnahmen brauche, müsse aber sowieso der Kanton aufgrund der realen Vorkommnisse beurteilen und entscheiden.

Genau das fordert Marco Casanova aber: konkrete Massnahmen. «Normal ist das nicht mehr», sagt er, dass die Wölfe immer öfter und immer näher am Siedlungsgebiet gesichtet würden. Welche Massnahmen das wären, sei aber klar Sache von Kanton und Wildhut, ergänzt er. Und spezifische Sorgen wegen der Sichtung bei der Skischule habe er nicht. Es gehe ihm generell um die Sicherheit rund um das Dorf. Und immerhin etwas Positives kann er den morgendlichen Fotos auch abgewinnen: «Welche Skischule kann schon von sich sagen, dass man dort in den echten Spuren des Wolfes Skifahren lernen kann?»  

 

Die Lebensräume in der Alpenregion gilt es zu erhalten. Diesem Anliegen verliehen Vertreter der Alpenkantone mit einem Gipfeltreffen und einer gemeinsamen Erklärung Nachdruck.

Am Samstag, 12. Oktober, fanden sich in Andermatt Vertreter aus den Kantonen Bern, Wallis, Graubünden, Uri und der Zentralschweiz zum ersten Gipfeltreffen zur Erhaltung der Lebensräume in der Alpenregion ein. Dabei stand der Gedankenaustausch der von Grossraubtieren hauptbetroffenen Regionen im Alpenraum im Fokus.

Im Fokus des ersten Gipfeltreffens von Vertretern der Alpenkantone in Andermatt stand die Erhaltung der Lebensräume in der Alpenregion. Foto: zvg

Die Teilnehmenden stellten in der Diskussion fest, dass bei Ereignissen mit Grossraubtieren (Wolf und Bär) die Umsetzung in den Kantonen sehr stark von den zuständigen Personen in den Ämtern und in der Wildhut abhängig ist. Insbesondere die Resultate mittels DNA-Analysen und das sehr langsame Verfahren sei in fast allen Kantonen ein ernsthaftes Problem, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Teilnehmenden sprachen sich ferner klar für das kürzlich vom Bundesparlament verabschiedete Jagdgesetz aus. Die Behörden vor Ort bekämen so mehr Kompetenz. Wenig Verständnis zeigten die Vertreter der Alpenregion für das von Umweltverbänden lancierte Referendum zum Jagdgesetz.

Schliesslich verabschiedeten die Teilnehmenden auch eine gemeinsame Erklärung mit klaren Forderungen zur Erhaltung der Lebensräume in der Alpenregion. Die Hauptforderung ist, den Erhalt der Lebensräume für die Bergregionen mit ihren einmaligen, alpinen Kulturlandschaften, die als Arbeitsplatz, der Biodiversität und der touristischen Nutzung dienen, zu unterstützen. Eine weitere zentrale Forderung ist, dass sich die Regierungsvertreter der Alpenregionen konsequent gegen eine Ausbreitung von Grossraubtieren im Siedlungsgebiet einsetzen.

Im Frühjahr 2020 soll ein zweites Treffen stattfinden.

Quelle: 1815.ch 2 pd/wh 23. Oktober 2019, 17:16

Liebe Mitglieder, Sympathisanten und Interessierte

Am Freitag 13. September 2019, ab 19.30 Uhr werden europaweit Solidaritätsfeuer entzündet, um auf die Problematik der ungebremsten Verbreitung der Wölfe und anderer Grossraubtiere und auf die Gefährdung der hunderte von Jahre alten Traditionen der Weidetierhaltung und der Alpwirtschaft aufmerksam zu machen. Verschiedene europäische Länder haben sich dieser breit abgestützten Solidaritätskundgebung angeschlossen.

Auch in der Schweiz werden unsere Schwesterorganisationen in vielen Kantonen Solidaritätsfeuer organisieren.

Im Kanton Graubünden werden an zwei Standorten Feuer brennen:

Wo

Zeit

Organisation

Kontakt

Poschiavo Abzweigung Richtung Alp Sassiglion  (Pradasc’/Cansumé)

 

19.30

Pusclaver Vorstandsmitglieder Vereinigung Lebensräume ohne Grossraubtiere GR

Hans Russi

081 844 01 41

Pany im Prättigau,

unter dem Restaurant Güggelstein, in der Nähe der Talstation des Skiliftes

19.30

Bauernverein Prättigau und Vereinigung Lebensräume ohne Grossraubtiere Graubünden

Rico Calcagnini

081 328 24 78

 

Wir laden alle Mitglieder, Sympathisanten und Interessierten dazu ein, an diesem Anlass teilzunehmen und so ihre Solidarität mit der von dieser Problematik betroffenen Bevölkerung in unserem Land zu bekunden.

Mit freundlichen Grüssen

Für die «Vereinigung Lebensräume ohne Grossraubtiere GR»

Rico Calcagnini, Präsident

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