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Auch im Kanton Graubünden solidarisieren sich grosse Teile der Bevölkerung mit den Tierhaltern, die von den Schäden betroffen sind, welche die sich unkontrolliert ausbreitenden Wölfe verursachen. Die «Vereinigung Lebensräume ohne Grossraubtiere/GR» nahm am 15. September an der europaweiten Solidaritätsaktion mit Mahnfeuern teil. Oberhalb der Gemeinde Poschiavo und in Pany waren am Samstagabend je ungefähr 50 Personen auf den Feuerstellen anzutreffen.

Pressemitteilung vom Verein Lebensräume ohne Grossraubtiere Graubünden, Rico Calcagnini, Präsident

 

Diese Aktion will aufzeigen, dass beim Management der Grossraubtiere in vielen Ländern Europas Handlungsbedarf besteht und tragfähige Lösungen diskutiert werden müssen.

 

 

In der Schweiz sind auf politischer Ebene zwei Ereignisse zu erwähnen, die Anlass zu Hoffnung geben: Zum einen reichte der Bundesrat bei der Berner Konvention des Europarates den Antrag für die Rückstufung des Wolfes von «streng geschützt» auf «geschützt» ein; im Weiteren wird der Nationalrat in der Herbstsession die Revision des Jagdgesetzes beraten und es ist zu hoffen, dass der Nationalrat dem Ständerat folgen wird, der eine Flexibilisierung des Wolfschutzes und mehr Kompetenzen für die Kantone bereits beschlossen hat. Das sind Schritte in die richtige Richtung!

 

 

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